Dienstag, Mai 21, 2024
StartAllgemeinThe Charles, Münchens neue erste Adesse

The Charles, Münchens neue erste Adesse

München gehört zu den Beispielen von Metropolen, deren Hospitality Entwicklung sich meist im Schatten der großen nationalen und internationalen Konkurrentinnen vollzogen hat. München gilt als gediegen und beschaulich, nicht so dynamisch wie Berlin, nicht so geschäftig wie Frankfurt. Dabei wird oft übersehen, dass die Isarmetropole den höchsten Freizeitwert aller deutschen Großstädte hat und die Kombination aus Business und Leisure Reisen nirgends so geglückt scheint wie hier in Bayern. München boomt.

Diesen Umstand machte auch Sir Rocco Forte sich zu Nutze, als er sein Portfolio exklusiver Luxushotels um ein Haus in München zu erweitern suchte. Im Sinne der etablierten Destinationen sollte es ein ehrwürdiger Altbau sein, den der umtriebige Brite sein eigen wissen wollte. Doch es kam anders. Ein Filetgrundstück in der Nähe des Bahnhofs und in Mitten des alten Botanischen Gartens stand zur Disposition; Königsplatz,  Stachus, das Wirtschaftszentrum oder die Universität sind nicht weit. So engagierte Forte den Stararchitekten Christoph Sattler mit seinem Team, einen modernen und repräsentativen 160 Zimmer Bau zu bauen, der im Oktober 2007 seine Pforten öffnen konnte.  Die architektonische Erscheinung ist geprägt von klassischer Eleganz.

MonforteSuite1kleinnn.jpgDie Tradition der großen Hotels aus dem 19. Jahrhundert wird in der Anklage des Baus wieder aufgegriffen; ein gewagtes  Unterfangen bei den heutigen erheblichen Investitionsvolumina und den daraus errechneten Renditeansprüchen. Schon die Lichthöhe von 5m im Erdgeschoss ist für moderne Bauten sehr selten und im Falle des hohen Niveaus des Restaurants des Hauses eine willkommene Entsprechung. Für das Design wurde, wie schon in den anderen Häusern der Collection, Olga Polizzi, die Schwester des Eigentümers, engagiert. Die meisten Zimmer orientieren sich in ihrer Lage zum Alten Botanischen Garten hin mit großen Fenstern und gusseisernen Balkonen, deren aufwendig geschmiedete Metallgeländer an die Zeit der Belle Epoque erinnern.

The_Charles_SpaKlein.jpgWie immer ging es dem Designteam darum, aktuelle Bezüge zur Destination im Konzept adäquat mit zu repräsentieren. Warme Farbkombinationen mit dunklem Holz und bayerischem Kalkstein, spiegeln die Herkunft wider, während zeitlose Accessoires dem Hotel einen modernen Touch verleihen. Das Charles hat sich mit seinem Anspruchsniveau und seinem Service nicht nur perfekt in die Rocco Forte Collection eingefügt, sondern zugleich sich mit an der Spitze der gesamten Münchener Hotellerie etabliert. Dies ist um so erstaunlicher und lobenswerter, als dass die Eröffnung im Herbst 2007 unmittelbar vor dem Ausbruch der letzten Wirtschaftskrise erfolgte, die erstmals auch die Luxushotellerie nicht unerhablich tangierte. Eine rasche Etablierung im Rahmen sich konsolidierender Märke ist nicht als selbstverständlich anzusehen; schon gar nicht im oberen Preissegment.

Restaurant_Davveroklerin.jpgKennzeichnend für den Anspruch ist nicht nur die exquisite Designiveau, sondern mindestens ebenso der Service. In erster Reihe fällt hier das im italienischen Stil ausgerichtete Restaurant ‚Davvero‘ unter der Leitung von Giovanni Russo ins Gewicht; es steht für ein mediterranes Feeling und eine vorwiegend leichte Küche. Das Restaurant ist zunehmend auch von Münchener Bürgern und nicht nur von Hotelgästen frequentiert, sicher ein gutes Zeichen. Mit den sieben Konferenzräumen und einem sechs Meter hohen Ballsaal  eignet sich das Charles zudem für Businesszwecke in der Geschäftsstadt München.

Einen großen Pluspunkt im Ensemble der Münchner Spitzenhotellerie setzt das Haus zudem mit seinem großen Spa, der Pool ist mit 27 Grad nicht nur angenehmen beheizt, sondern auch der größte Hotelpool der Stadt. Die Anlage ist mit ihrem Sauna und Ruhebereich angenehm großzügig konzipiert, so dass die Ruhe des Alten Botanischen Gartens wie in das Innerste des Hauses prolongiert scheint.

THE_BARklein.jpgMünchen hat mit seinem The Charles sicher eine weitere Attraktion  in seinem Portfolio der wichtigsten Stadthotels. Wichtiger aber noch ist, dass die Stadt im Portfolio Sir Rocco Fortes etabliert ist und daher auch in Zukunft auf der Agenda der vielen Fans dieser Rocco Forte Hotel Collection sein wird, die bisher vielleicht noch nicht daran gedacht haben mögen,  einmal nach Bayern zu reisen. Dies dürfte sich bald ändern. Grund genug dazu gäbe es nun.

Information und Buchung:

www.roccofortecollection.com

Text: Dr. Frank Sistenich, Fotos: Agentur

Ähnliche Artikel

Empfehlenswert