Sonntag, April 14, 2024
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Kambodschas Perle

Das Amansara in Seam Reap ist Kombodschas exklusivstes Resort. Das Land boomt und das Resort steht als Ruhepool im Touristen-Fokus der großen Tempelanlage Angkor Wat

Wer mit der schwarzen Mercedes-Limousine aus dem Jahr 1965 bei seiner Ankunft im Norden Kambodschas am Airport abgeholt wird, spürt bereits die königliche Atmosphäre des Amansara. Die Limousine gehörte wie auch das Resort selbst seiner Zeit König Sihanouk und wird heute noch für die Gäste genutzt. Die schneeweißen Polster- und Sitzbezüge geben bereits einen exklusiven Vorgeschmack auf die Amansara Villa selbst, die in den nächsten Tagen das Zuhause der Gäste ist. 

autoklein_1.jpgDer französische Architekt  Laurent Mondet entwarf 1962 einen minimalistischen Design-Tempel in Fortführung des Bauhausstils und im Auftrag des Königs. Bis zum Jahr 202 war die Anlage verweist, erst durch der Erwerb der Amangruppe und einer historischen Konstruktion wurde das Haus wieder zum schönsten der Stadt. Die einladende Aura eines noblen Privathauses ergibt sich aus der sparsamen Form und den zurückhaltenden Farben. Heute stehe dem Gast 24 Suiten zur Verfügung, die Hälfte davon mit eigenem 30 qm Pool auf 80 qm privater Villenwohnfläche. Der Name des Resorts geht zurück auf „aman“ aus dem Sanskrit („Frieden“) und „apsara“. Apsaras sind Himmelsnymphen, die einem hinduistischen Schöpfungsmythos zufolge aus dem göttlichen Milchmeer geboren wurden.

restaurantklein.jpgHerzstücke des Amansara sind der Rundbau des Restaurants und der extrem großzügige Spa. Das Restaurant gönnt sich den Luxus, sowohl eine Vielzahl an Gerichten kontinental-europäischer Küche  anzubieten wie auch den Gast in die Geheimnisse der Khmer-Küche einzuführen. Beide Gebäudeteile sind, wie auch die kleine hauseigene Bibliothek, willkommene Ruhestätten, nach erfolgreicher Wanderung durch den Dschungel Kambodschas mit der Besichtigung der alten Tempelanlagen aus dem elften oder zwölften Jahrhundert. Das Amansara stellt dem Gast einen individuellen Guide zur Verfügung, der, je nach Auswahl der Tempelanlagen, im Jeep oder in der Rikhsa, die Exkursionen begleitet. Das Amansara hat eine eigens schwarz designte Tukl-Tuk Flotte entwickelt, die selbst im turbulenten Stadtbild von Seam Reap erkennbar ist und die Gäste leicht identifiziert. In dem Fall stehen auch Shopping touren mit den Guides auf der Routenplanung.

badklein_1.jpgAlle Programme und Exkursionen werden individuell nah den spezifischen Kundenwünschen zusammengestellt. Der große Tempel von Angkor Wat steht dabei ebenso zur Disposition wie der verwunschene Bayon Tempel oder der pinkfarbene Tempel von Banteay Srei. Höhepunkt für viele ist die Anlage von Ta Prohm, die seit ihrer Wiederentdeckung durch französische Forscher im ausgehenden 19. Jahrhundert bewusst nicht von den Dschungelspuren befreit wurde. Die Mauern der halbverfallenen Klosteranlage werden noch heute von den gigantischen Wurzeln der Würgefeigen überwuchert und das soll auch so bleiben, um einen letzten Anblick tropischer Authentizität zu bewahren.

Wer sind für das Amansara Seam Rep entscheidet, bekommt zudem eine profunde Einführung in die Geschichte und Tradition der Khmer. Davon zeugen nicht nur der Bestand der Bibliothek, sondern auch die in der Bibliothek stattfindenden Kultur-Programme wie Vorträge, die einen Tempelbesuch oder eine Dorfbesichtigung am Folgetag vorbereiten helfen. Die Programme und Touren des Amansara sind fast immer antizyklisch ausgerichtet, um den tradierten Touristenströmen zu umgehen.

Für den besonderen Kick stehen Trips zu den Tempeln im Dschungel per Hubschrauber.  suiteklein_1.jpger und zwischen 8h in der Frühe bis 15h am Nachmittag stehen der Preah Vihear Tempel im Norden des Landes in der Nähe der Grenze zu Thailand und die alte Hauptstadt Koh Ker unter König Jayavarman IV auf der Besucheragenda. Für alle, die von dem Ritt durch die Lüfte nicht genug bekommen können, bietet das Resort Picknick Flüge mit inkludiertem Sonnenuntergang daran im Anschluss in den späten Nachmittagstunden.

Seam Reap ist heute ein Tourismusmagnet erster Güte.

Die Tempelanlagen von Angkor wurden 1992 in den Status eines Weltkulturerbes gehoben, das ganze Jahr über herrscht Saison; auch in der Regenzeit. Das Amansara bietet sicher die anspruchsvollste und luxuriöseste Alternative, sich die entdeckungsreichen Tage im Dschungel Kambodschas ultimativ verwöhnen zu lassen.

www.amanresorts.com

Tel.: +94 1177 43 500

Text: Dr. Frank Sistenich, Fotos: promo

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