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Der Duft der großen weiten Welt

Autor: Text: Dr. Frank Sistenich, Fotos: Agentur, TRAVELLERstyle international - Europa: Westeuropa

Hotels und andere Dienstleistungsunternehmen entdecken die Welt der Düfte, um ihre Gäste zu berauschen

‚Immer nur der Nase nach‘ weiß bereits der Volksmund, wenn es gilt, Neues gewahr zu werden. Wer einen ‚guten Riecher‘ hat, ist der Wahrheit der Massen immer um eine Nasenlänge voraus. Eine feine Nase und ein gutes Gespür garantieren Distinktion und Exklusivität. Ähnlich muss es dem Besucher so manchen Luxushotels seit wenigen Jahren gehen, zumal, wenn er die heiligen Hallen seines geliebten Reiseetablissements nach einiger Zeit zum ersten mal wieder betritt. Denn zunehmend viele der Hotels oberster Kategorie folgen einem Trend, der zuerst in den Luxushotel von Paris Einzug gehalten hat und nun sich über den ganzen Globus ausbreitet: Die öffentlichen Räume werden diskret mit einem Duft versehen. Kaum tritt der Gast von den lauten und staubigen Straßen der Metropolen durch die meist großen, oft auch historischen Drehtüren der Nobelherbergen, erreicht ihn sofort der wohlige Geruch elitärer Essenzen, deren Quelle nicht sichtbar ist und die ihn wie aus dem Nichts umrauschen. Welche Techniken nutzen die großen Häuser, wie gelingt die Illusion, in mitten eines Lavendelfeldes oder einer überdimensionierten Obstplantage zu stehen?

aroslim_both_black_bg_lowresneu.jpgTraditionell arbeiten viele Häuser noch heute mit Duftkerzen, einige wenige binden die Belüftungsschächte der Klimaanlagen mit ein. Seit wenigen Jahren nun ist eine neue Diffusions-Technik aus Australien auf dem Vormarsch, die, allen voran, die Sofitel Gruppe aus Frankreich für ein neues Branding ihrer eigenen Marke genutzt hat, in dem alle Sofitel Häuser aus einer Platte von zwölf exklusiv produzierten Düfte auswählen können. Air Aroma mit Sitz in  Melbourne am südlichsten Ende der Welt gelang nach der Firmengründung 1998 im Jahr 2004 die Patentierung ihrer durch ein Pumpsystem angetriebenen Diffusionsanlagen für den professionellen Betrieb und Gebrauch. Bis zu diesem Jahr hat das innovative Unternehmen über 39.000 Duftanlagen in 77 Ländern verkauft, 26.000 alleine im professionellen B2B Umfeld. Je nach Größe der zu beduftenden Räume stehen diverse Alternativen zur Auswahl. Für die Hotels eignen sich im Besonderen die Geräte des Ecoscent oder des Aroscent, die große Raumvolumina mit Flächen bis zu 1000qm zu füllen vermögen. Beide können sowohl einmal als Wandinstallation statisch fixiert werden oder sind als portable Variante erhältlich, um flexibel zu sein.

aroscent_portable_open_blue_lowresneu.jpgSicher ein Vorteil für Restaurants, Messen und Ausstellungen oder Einzelhandelsunternehmen. In Hotels und meist in deren Lobbys findet sich oft an diskreten Orten die statisch fixierte Variante. Während die Aroscent Geräte direkt den Duft in die Luft angeben, sind die Ecoscent Alternativen elektronisch mit dem Ventilatoren oder Belüftungs- bzw. Aircondition System der Institutionen verbunden und eignen sich daher für besonders große Räume wie Flughäfen, Casinos, Lobbys in Palasthotels mit klassisch hohen Räumen oder Messehallen. Sollte der Diffuser sichtbar und die Räume noch überschaubar in deren Größe sein, eignet sich das Modell des Aroslim. Äußerlich ähnelt er einer modernen Lautsprecherbox, vor allem in Büroräumen, Banken oder Fitnessstudios findet er seine praktische Anwendung. Und durch die jüngste Entwicklung des Arologic online Systems können nun mehr alle Anlagen digital über den Bildschirm eines Computers gesteuert werden. Gerade für große Institutionen mit mehreren, auch voneinander getrennten, Raumen ein unschätzbarer Vorteil.

aromax_composition_all_colours_lowresneu.jpgSelbst für den privaten Gebrauch in den eigenen vier Wänden hat sich das Unternehmen etwas einfallen lassen. Mit dem kleinen Aromax steht für die eigene Wohnung eine preisgünstige Alternative in einer Vielzahl von Farben zur Disposition, je nach Geschmack in Anlehnung an die Inneneinrichtung. Wer jedoch über große Raumvolumina verfügt, zum Beispiel in klassischen Altbauten, sollte sich überlegen, gleich ein professionelles Gerät zuzulegen. Mit dem neuesten Produkt des Arodrive stehen die Duftalternativen nun mehr auch für den Gebrauch im Auto zur Verfügung.
Neben Hotels gehören auch Banken, Krankenhäuser oder Sportstudios zu den Kunden der Marke, die zusätzlich zu den Automaten auch ihre eigenen Düfte entwickelt. David Allen, Direktor der Marke Sportstudio Fitness First, schwört auf die Kompetenz der Duftentwickler von Air Aroma: „Wir haben zusammen einen Eukalyptusduft entwickelt, der besonders Erkältungen vorbeugen hilft.“ Die Hotelgruppen Intercontinental Hotels Group, Accor als größte Hotelgruppe Europas (mit ihrer Luxusmarke Sofitel), Hilton, Mandarin Oriental oder Ritz-Carlton haben die Düfte ebenso in Ihren Räumen wie die Juwelierkette Swarowski, Zara Home Collection, Dunhill oder Disney. Die Automarken Lexus und General Motors bieten die Diffuser gleich als Sonderausstattungsmerkmale an. Einzelne Marken wie Carnival Cruises, Toyota oder Hilton Hotels haben sich gleich bei Air Aroma ihren eigenen Duft entwickeln lassen, um ihre eigene Positionierung zu stärken und sich vom Wettbewerb abzusetzen. Aber auch geruchslose Düfte, deren Funktion darin besteht, vorhanden Raumdüfte zu neutralisieren (wie z.B. Rauch in der Luft) werden angeboten.


arodrive_floral_flowerneu.jpgWelcher Duft ist zu wählen, welche Duftnote eignet sich für ihren professionellen Einsatz und für welchen Zweck? Air Aroma arbeitet mit ihren eigenen Consultants, damit die richtige Wahl nicht dem Zufall überlassen bleibt. So bleibt denn nur, wachsam zu sein, wenn das Hotel der Wahl künftig auf olfaktorische Reize setzt, um den Gast beinahe schon subliminal zu bezirzen. Aber warum sollte man sich nicht auch einmal an der Nase herumführen lassen?

Information:
www.air-aroma.com






 

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