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Wiens festlichstes Grand Hotel

Autor: Text: Dr. Frank Sistenich, Fotos: Agentur, TRAVELLERstyle international - Europa: Westeuropa

Das Imperial in Wien gehört mit seinen Fürstensuiten zu den aristokratischsten Luxushotels der Welt

„Wien, Wien, nur du allein, sollst stets die Stadt meiner Träume sein…“ Anstelle der Destination könnte ebensogut das altehrwürdige Imperial als fürstlichste aller weltweiten Hospitalityresidenzen im gesungenen Walzer der Metropole gemeint sein. Für alle, die es historisch-festlich im Stil der alten Grand-Hotel mögen, ist das Imperial die erste Adresse der Zweimillionenstadt. Das die Stadt und der Kontinent heute über ein solches Haus verfügen, ist letztlich einem Zufall zu verdanken. Das Hotel wurde ursprünglich 1863-65 als privates Württemberg’sches Palais erbaut, an dessen Rückseite sich ein grosszügiger Park bis zur Karlskirche erstreckte. Als die Stadtverwaltung in seiner Abwesenheit ohne sein Wissen noch Zustimmung eine Strasse zwischen Park und Palais bauen liess, zog der Prinz von Württemberg, angeheirateter Neffe des Kaiser Fanz Joseph I., erbost aus und verkaufte seine prunkvolle Residenz. Und so wurde diese 1873, rechtzeitig zur Eröffnung der Weltausstellung in Wien, als Hotel Imperial feierlich eröffnet. Gleich vis-à-vis befindet sich dank der damaligen Stadtplanung nun der Musiskverein und so geben sich die grossen Dirigenten der Welt wie ein Christian Thielemann oder ein George Pretre hier im Imperial die Klinke in die Hand.

lux97lo.52962KleinWer heute durch die elegante Drehtüre in die Halle des Luxushotel Imperial am Ring in Wien schreitet, ahnt nicht, dass er auf den Spuren von Pferdefuhrwerken wandelt. Der Haupteingang war früher eine Einfahrt. Hier sind die Pferdegespanne durchgefahren, haben an der Prunkstiege halt gemacht, der Verschlag wurde von livrierten Dienern geöffnet und die Gäste des Hauses konnten vom Wagen direkt die breite Treppe in den ersten Stock hinaufsteigen. Die große Halle im Erdgeschoss diente den Kutschen anschließend zum Umdrehen, ehe sie durch das Tor wieder auf den Ring hinausfuhren. Erst 1912 wurde die Einfahrt zur Halle und das Gebäude geschlossen. Somit kehrte Ruhe ein ins elegante Palais am Ring und seine Gäste konnten ungestört schlafen.

lux97gr.33412KLeinBis in die jüngste Zeit stellt sich das Haus den Anforderungen der Weiterentwicklung eines modernen Hotelbetriebs in historischem Ambiente. Mit 50 neuen Gästezimmer und Suiten auf 4.200 Quadratmetern konnte der gesamte 4. und 5. Stock des Hauses am Ring sowie weitläufige Mitarbeiter- und Service-Bereiche in rund 65.000 Arbeitsstunden ausgebaut bzw. grundlegend umgestaltet werden. Die Eigentümer Imperial Hotels Austria AG und Starwood Hotels & Resorts Worldwide Inc. setzten für das gesamte Projekt eine Investitionssumme von rund 10 Millionen Euro ein. Für die nächste Zeit stehen neue Verhandlungen an, da weitere hohe Investitionsvolumina geplant sind, um im Wettbewerb weiterhin die erste geige Österreichs spielen zu können.

lux97gr.33416kleinAuf der Dachbodenfläche der 5. Etage entstanden erstmals Zimmer und Suiten mit unvergesslichem Blick über die Stadt. Private Balkone auf der Rückseite des Hotels stellen einen besonderen Luxus dar. Wo sonst kann man direkt auf die Engel - am Dach des Musikvereins -hinabschauen? Besonderes Highlight sind drei Maisonette-Suiten, Schlaf- und Wohnraum auf zwei Ebenen, die den Blick auf die Karlskirche und andere Palais’ der Stadt schweifen lassen. Behagliches Wohngefühl durch Schreibstudio und Sitzgruppe auf der Galerie harmoniert mit der offenen Architektur im Penthouse-Charakter. Insgesamt erhöht sich die Zimmeranzahl im Imperial von 128 auf lediglich 138, trotzdem ein gesamtes Stockwerk hinzugefügt wurde. „Qualität und Raumgröße gehen vor Quantität. Geräumige Zimmer mit allem technischen Komfort und großzügigen Badezimmern bieten sich ideal für Incentives und Geschäftsreisen an, da sie einem gemeinsamen Standard ebenso wie dem Stile des Hauses entsprechen”, erklärt Oscar del Campo, Generaldirektor der Hotels Imperial und Bristol in Wien.

Exzellentes Restaurant für den Abend nach dem Konzert

lux97re.52965KleinDer Eingangsbereich aller Zimmer und Suiten zeigt sich in eleganten und aufwändig gestalteten Parkettböden. Die dominierenden Farben Ocker und Kaisergelb lassen die Räume hell, warm und zugleich gediegen erscheinen. 15 Kilometer an Stuckleisten und 10 Kilometer an Borten wurden angebracht, 3.256 Quadratmeter Teppich verlegt. 3.000 Quadratmeter Marmor finden sich in den luxuriösen und geräumigen Bädern; 62.000 Laufmeter Kabel sorgen für maximale technische Ausstattung. Als Designer zeichnet der italo-amerikanische Architekt Michael Stelea verantwortlich, der mit der „Villa la Cupola” im Hotel Excelsior in Rom 1999 die größte Suite Europas schuf. Um dem Trend nach sportlichem Ausgleich gerecht zu werden, wurde das Imperial um ein vollkommen neues Fitness-Studio im 6. Stock bereichert, das mit Sauna und elegantem Ruheraum eine weitere Facette des „neuen Imperial” zeigt. Das kleine, feine Fitness-Center bietet die neuesten Sportgeräte, um die Möglichkeiten der körperlichen Betätigung so vielfältig wie möglich zu gestalten.

lux97ls.31530_1.jpgFür alle jene, die nur einen kleinen Touch der kaiserlichen Eleganz erhaschen wollen, bietet das Imperial mit seinem Restaurant oder dem Café Imperial die Möglichkeit, für einige Stunden der Gastlichkeit zu verweilen. Erst jüngst ist Rupert Schnait Küchenchef des Hotels Imperial geworden. Schnait übernahm mit einem Team von rund 30 Personen die Küche des Haubenrestaurants Imperial sowie des traditionellen Café Imperial und ist für den kulinarischen Akzent von Banketten, Catering und Zimmerservice verantwortlich. Seinen Anspruch definiert der „Gehobene internationalen Küche mit typischen Wiener Schmankerln auf höchstem Niveau, das erwartet man im Imperial. Und natürlich das beste Wiener Schnitzel der Stadt.“

Die Zeit der k.u.k. Monarchie ist vorüber, „unwiederbringlich“, um mit Fontane zu sprechen. Aber es ist nicht unwahrscheinlich, dass der Kaiser, gäbe es mal wieder einen, sich gleich wieder dem Imperial anvertrauen würde ganz so, wie es die vielen gekrönten Häupter bis auf den heutigen Tag zu verstehen wissen, es sich hier gut gehen zu lassen.

lux97ls.33342Kleinairberlin fliegt mehrmals täglich nonstop von Berlin oder Düsseldorf und zusätzlich von weiteren deutschen Flughäfen mit Umsteigen nach Wien. Tickets gibt’s bereits ab 44,99,-€ (One Way- Komplettpreis inklusive Service und Meilen ab Deutschland). Buchung unter airberlin.com oder telefonisch unter 01805 737 800 (Deutschland), Österreich: 0820 737 800 (Österreich), 0848737800(Schweiz).

Information und Buchung:
www.hotelimperialwien.at

www.airberlin.com

Literatur-Tipp:
Andreas Augustin: Hotel Imperial Wien
ISBN: 978-3-900692-02-5
29,-- €



 

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