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Das Widder in Zürich - Kreativität und Gastlichkeit als Leitmaxime

Autor: Text: Dr. Frank Sistenich, Fotos: Agentur, TRAVELLERstyle international - Europa: Westeuropa

Kaum ein Hotel versteht sich derart gut auf eine kreative und anregende Atmosphäre wie das Widder in Zürich

„Wer wagt, gewinnt!“ Die Weisheit des Volksmunds hat bis in das einundzwanzigste Jahrhundert nichts von seiner Trefflichkeit verloren. Es ist erstaunlich zu sehen, wie einfach eine geniale Lösung zeitgemäßen Wohnens zu implementieren ist. Mitten im Augustinerquartier in der Altstadt Zürichs locken die 42 Zimmer des Widder wie kaum ein anderer Stern am Firmament der Zürcher Hotels. Das Areal ist historisch, vom Kloster der Augustinermönche ist in der Nähe noch die große Kirche übrig geblieben. Das heutige Hotel besteht aus neun miteinander verbundenen Häusern, die seinerzeit alle eine Lebenswelt für sich darstellten. Adelige oder wohlhabende Kaufleute haben sie gebaut und hier investiert, deren Leben sich in bescheidenen Kammern, zweckmäßigen Kontoren, gemütlichen Stuben und  prunkvollen Sälen zwischen Anstrengung und Behaglichkeit abspielte.

Widder_Hotel_Lounging_AreaKLEIN.jpgDer Kern des Widder ist der Hof eines einfachen Steinhauses aus dem Jahr 1200, noch lange bevor sich die mittelalterliche Stadt mit einer Mauer schützte. In der Bar des Widder, die heute einer der gefragtesten Treffpunkte der Züricher Society ist, beeindruckt noch der Holzstud von 1291. Obwohl die Häuser auch als einzelne Solitäre wertvoll waren, schafft erst ihre gewagte Verbindung und Fusion zu einem Hotel der Spitzenklasse den heutigen Kultstatus. Anliegen ist es, ein historisches Kulturgut zu retten und zeitgemäß weiter zu entwickeln. Da liegt es auf der Hand, dass die einzelnen neun Häuser zu verschiedenen Themen Kunstexponate diverser Stilrichtungen in ihrem Habitat einbinden und sich einzelne Leistungspakete des Hotels auch explizit auf Kunstthemen beziehen.

Nachhaltigkeit und bewusste Nostalgie in der Küche

Widder_Hotel_Restaurant_Turmst__bliKLEIN.jpgEin Trumpf des Widder ist der in Hamburg aufgewachsene Küchenchef des Hotels, Alexander Kroll, mit seinem besonders engen Verhältnis zum Element Wasser. Die Fischküche ist seine Leidenschaft, darüber hinaus liebt er Suppen über alles. Hinsichtlich der Herkunft seiner Produkte interessiert Kroll dies nicht nur auf Grund ihres Geschmacks und Preises, sondern er setzt auch auf Nachhaltigkeit in der Küche, z.B. bei der raren Delikatesse Kaviar. Störe dürfen kaum noch offiziell gefangen werden, ihr Bestand ist stark gefährdet. Nun hat Kroll im deutschen Münsterland einen bio-zertifizierten Wildkaviar-Lieferanten ausfindig gemacht und serviert als einer der ersten Schweizer Küchenchefs diese Spezialität frisch auf den Tisch.

Widder_Hotel_Penthouse_Suite_1KLEIN.jpgDer Kaviar entstammt hierbei keiner herkömmlichen Zuchtfarm, sondern die Störe wachsen unter natürlichen Bedingungen in freier Wildbahn auf. Bedrohte Fischarten wie Seezunge wird man auf der Widder-Karte vergeblich suchen. Kroll ist überzeugt davon, dass künftig in der gehobenen Cuisine ein Umdenken stattfinden wird: weg von den bedrohten Salzwasserfischarten, hin zu den regionalen Süßwasserfischen. Naheliegend, dass sich Kroll – selbst begeisterter Angler – seine Fischspezialitäten frisch aus dem Zürichsee oder Lago Maggiore fischen lässt.

Widder_Hotel_Bar_01KLEIN.jpgInsgesamt beobachtet Kroll bei seinen Gästen eine Neigung zu bodenständiger, ehrlicher Küche, die so auch seiner Kochphilosophie entspricht. Seine Kreationen vereinen zwar häufig die Aromen mehrerer Länder aus der ganzen Welt miteinander, jedoch stammen die meisten Produkte von kleinen Zulieferern aus der Region. Dass sich dies immer mehr durchsetzen wird, davon ist Kroll fest überzeugt. Von einem Bauern aus St. Moritz bezieht er beispielsweise sein Angusfilet, ebenfalls aus der Schweiz stammt das Geflügel und Schweinefleisch. Eine Vorliebe von Kroll ist das Kochen mit Kräutern und Gewürzen, besonders Alpenkräutern, die ein wenig in Vergessenheit geraten waren wie Bockshornklee oder Zitronenmyrthe, „die unseren Omas aber noch vertraut sind“, so der 35-Jährige.

Widder_Hotel_LibraryKlein.jpgZum Trend der Nachhaltigkeit gesellt sich so ein bewusster Hang zur Nostalgie, der die vertrauten Gerichte der beliebten Hausmannskost – schonend produziert und raffiniert kombiniert – ins 21. Jahrhundert holt. Ähnlich exklusiv ist zudem die Bar, die mit einer der grössten Whiskysammlungen Europas aufwartet und zum Hotspot für ganz Zürich geworden ist.  Direktverbindungen von verschiedenen deutschen Flughäfen nach Zürich bieten airberlin und swiss.

Information & Buchungen :
www.widderhotel.ch

www.airberlin.com

www.swiss.com




 

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