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Beste Britische Tradition - Das Dorchester in London kreiert seinen eigenen Gin

Autor: Text: Dr Frank Sistenich, Fotos: promo, TRAVELLERstyle international - Europa: Westeuropa
In den Zeiten eines zunehmenden Wettbewerbs auch an der Themse Metropole bedarf es schon eines modernen Innovationsverständnisses, um den Anspruch eines führenden Palasthotels weiter aufrechterhalten zu können. In den letzten Jahren hat gleich eine ganze Reihe neuer Giuliano_Morandin_making_the_Martinez_with_The_Dorchester_Old_Tom_Gin__low_res__B_Wklein.jpgLuxusherbergen im Fünfsternebereich sich erfolgreich etabliert.

Die bereits eingesessenen Nobeladressen können sich daher nicht nur auf den Lorbeeren eines sukzessiven Renovierungsprozesses ausruhen (schon dies ist investitionsintensiv genug), sondern müssen auch zusehen, Neuerungen parat zu halten, die auch die lokalen Londoner interessiert und zu einem Besuch der Hotels motiviert. Sicher nicht zu Übernachtungszwecken, wohl aber um andere Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen. Vor Jahren ist dem Traditionshaus an der Park Lane bereits ein solcher Coup geglückt, als mit Alain Ducasse der am höchsten dekorierte Koch der Welt in einem der hauseigenen Restaurants verpflichtet wurde. Nun mehr folgt der nächste Paukenschlag mit der Vorstellung des The Dorchester Old Tom Gin, einer Edelspirituose, die als erfolgreiche Kollaboration einer der berühmtesten Londoner Destillerien und dem Hotelbar Manager Guiliano Morandin gefeiert wird.

Ein eigener Gin im Stil des 18. Jahrhunderts

DCLON414_23Klein.jpgEr war es auch, der bereits im Jahr 2006 die Gininterpretationen des 18. Jahrhunderts in Großbritannien wieder einführte. Grundlage dieses Gins sind v.a. süßliche Basisnoten, die neben Wacholder auch Koriander, Angelikawurzel, Kassiarinde, Zimt, frische Zitrone und Orangenschale mit einbinden. „Für uns alle war das eine außergewöhnlich spannende Zeit, die Ursprünge des Ginrezeptes aus dem 18. Jahrhundert wieder aufzuspüren“ so der Held an der Dorchester Bar. Um die Potenziale der Spirituose voll Auskosten und Erlernen zu können, bietet Morandin mit seinem Team für Interessierte spezielle Cocktail Meisterklassen an, die individuell vereinbart und gebucht werden können. Zudem ist der Gin im Onlineshop des Dorchester erhätlich, 700 ml für 65 Pfund Sterling, aber auch kleinere Einheiten zu 500 ml oder 25ml werden angeboten.

The Dorchester- Park Suite Master Bedroom (610) low res_1.jpgDas Dorchester hat zudem 22 seiner Suiten neu gestaltet. Um den Ansprüchen der modernen, auch jüngeren Clientel, gerecht zu werden, hat die Innendesignerin Alexandra Champalimaud die Aufgabe übertragen bekommen, modernen Comfort und die klassischen Wurzeln des Hauses auf einen neuen Nenner zu bringen. „Ich war schon immer vom englischen Stil der Inneneinrichtungen begeistert“ freut sich die Designerin. Handlungsleitend für ihre Konzeption war es in erster Linie, auf britische Materialienzurückzugreifen. Möbel, Spiegel, Vorhänge, Teppiche oder Tapeten wurden bei namhaften englischen Firmen in Auftrag gegeben wie Colefax & Fowler, Coles und Son, Nobilis, Romo, Neisha Crosland, JAB und GP & J Baker. Gemäß der Suitenstruktur des Nobelhotels wird in zwei Kategorien unterschieden: Dorchester Suites und Park Suites.

Dorchester Suites

The_Dorchester___Dorchester_Suite_Bedroom_Landscape__417__Low_res.jpgDie 14 Dorchester Suiten überzeugen durch ihre geräumigen Marmorlobbys, die direkt in den Wohnbereich der Suiten mit ihren offenen Kaminen, Esszimmerbereich mit für bis zu acht Personen Sitzgelegenheit oder auch zum Schlafzimmer führen. Im Vergleich zu früher wirken die Suiten mit Blick auf den Hyde Park nun heller und grösser. Unauffällig aber durchaus mit eigenen Akzenten wird die Ausstattung durch zeitgenössische Kunst ergänzt. Für die mit Amber abgeschlossenen Beistelltische wurden Produkte von Forgeability gewählt, Stühle stellt Howe, die Sofas Dudgeon; für die Minibar bekam Restall, Brown & Clennell den Zuschlag. Die Matratzen im Schlafzimmer sind mit der in Devon ansässigen, 110 Jahre alten Manufaktur VI Spring ebenfalls britisch und von höchster Qualität.

Park Suites


The_Dorchester___Dorchester_Suite_Sitting_Room_Landscape__418__Low_Res.jpgAuch die acht Park Suiten mit Blick auf Londons berühmtesten Park sind in ihrem Erscheinungsbild deutlich heller ausgerichtet als noch vor ihrer aktuellen Renovierung. Tapeten von Soma Silk und Bilder von Fromenthal schaffen eine kunstbezogene Atmosphäre, die die irischen Beistelltische mit Marmorabschluss mit einbeziehen. Größtes Plus ist der abgeschliffene Eichenparkett Fußboden, der durch neue an die Art Deco Zeit erinnernde Teppichmuster ergänzt wird. Besonderes Augenmerk in diesen Schlafzimmern gilt der neuen Minibar, die im Stil verre églomisé ausgereichtet sind. Die Rückseite des Glases der Oberfläche ist hier mit Blattgold verziert und wirkt unerhört edel.  Die Kamine in diesen Suites hat Chesneys entworfen, original Kunstwerke werden in den Park Suiten von Derek Rangecroft ausgestellt.

The_Dorchester_Spa_Relaxation_room144klein.jpgIn allen neuen 22 Suiten sind die Badezimmer neu gestaltet worden, die Badeserie stellt Aromatherapie und für alle Kunden wartet bei ihrem Eintreffen eine Flasche des hauseigenen Alain Ducasse Champagner, ein Verschnitt aus Chardonnay und Pinot Noir Trauben, den der drei Sterne Koch, der zugleich eines der beiden Restaurants im Haus leitet, kreiert hat.
Das Dorchester hat die Notwendigkeit erkannt und ernst genommen, dass der Wettbewerb nur durch eine konstante Weiterentwicklung der Zimmer gewonnen werden kann. "Mit der erneuten Zusammenarbeit mit Alexandra Champalimaud ist ein weiterer erfolgreicher Schritt in diese Richtung getan", so Roland Fasel, der Schweizer Generaldirektor des Hauses. Gerade jetzt in der nacholympischen Saison kann das Hotel mit solch guten Nachrichten für sich Punkten.

Information:
www.thedorchester.com/

 

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